Die Bayerischen Motoren Werke, kurz BMW, stellen heutzutage eine Grundsäule in der deutschen Autoindustrie dar. Neben Kraftfahrzeugen produziert der Hersteller, der seinen Hauptsitz in München hat, auch qualitativ hochwertige Motorräder. Außerdem umfasst BMW in der sogenannten BMW Group die Marken Rolls Royce, MINI sowie die hauseigenen Submarken BMW M und neuerdings auch BMW i. Die bekanntesten Produkte des bayerischen Fahrzeugbauers sind der BMW 3er, der BMW 5er und der BMW 7er, wobei sich besonders letzterer zur absoluten Oberklasse zählt. Charakteristisch für die Fahrzeuge ist unter anderem der Kühlergrill, der mittig geteilt ist und eine sogenannte Doppelniere darstellt. Neben diesem Merkmal tragen alle BMWs ihr Logo auf dem Heck und der Motorhaube, welches einen blau-weißen Propeller darstellen soll und noch in der frühen Zeit des Unternehmens entstand, als BMW auch Flugzeugteile produzierte.
Die BMWs stellten im Fahrzeugmarkt stets eine Besonderheit dar, weil sich beispielsweise der BMW 3er einer stets großen Beliebtheit erfreute. Außerdem ist die Marke berühmt für die markanten Reihen-6-Zylinder sowie die M-Reihe, die sich besonders im Motorsport einen Namen machte. Allerdings schlug sich die Marke bisher auch im Oberklassemillieu hervorragend, da die Luxuslimousinen der 7er-Reihe stets durch Komfort, Dynamik und hoher Qualität überzeugen konnten. Dass die Qualität der Fahrzeuge unbestritten ist, lässt sich auch an der Anzahl der Autovermieter erkennen, die ihre Flotten zunehmend um neue BMW-Modelle erweitern.
Seinen Ursprung findet der Hersteller im Jahre 1917, als die 1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motoren Werke in die BMW GmbH umbenannt wurden. Der erste Meilenstein BMWs war die Entwicklung eines Flugzeugmotors, der mit Überdruck arbeitete. Das war damals spektakulär, da so der Druckverlust in der Höhe ausgeglichen werden konnte. Da der Erste Weltkrieg seine Spuren hinterließ und der Versailler Vertrag den Bau von Flugzeugmotoren verbot, musste der bayerische Hersteller ein neues Konzept erstellen. Deshalb begann man 1923 mit der Entwicklung von Motorrädern und stellte sich 1928 ebenso auf den Bau von Fahrzeugen ein, die in einer Fabrik in Eisenach produziert wurden.
Als der Zweite Weltkrieg begann, wuchs BMW enorm. Flugzeugmotoren wurden stark benötigt und die Marke entwickelte sich zu einem der Hauptlieferanten. Besonders der Doppel-Sternmotor BMW 801 war im Kriegsverlauf einer der wichtigsten Flugzeugmotoren, die je im Einsatz waren. Nachdem Deutschland im Krieg eine Niederlage erfuhr, wurden viele wichtige Produktionsstätten von BMW zerstört, sodass man sich neu orientieren musste. Durch erhebliche Verluste wäre BMW beinahe ein Teil von Mercedes geworden – durch das Anfechten der Bilanz konnte man dies jedoch abwenden.
Im Laufe der Zeit gelang es dem Unternehmen, sich wieder zu stabilisieren und schnell zu wachsen, sodass die BMW AG heutzutage einen der beliebtesten und größten Automobilhersteller darstellt.
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